Steigende Rohstoffkosten, wachsendes Umweltbewusstsein und der ausgeprägte Wunsch nach einer sicheren und verlässlichen Energieversorgung haben erneuerbare Energiequellen in den vergangenen Jahren immer weiter in den Fokus gerückt – auch und gerade in der kommunalen Energieplanung. Ein gutes Beispiel hierfür ist das neue Niedertemperatur-Fernwärmenetz der „eins energie sachsen GmbH & Co. KG“ im Chemnitzer Stadtteil Brühl. Gemeinsam mit vergleichbaren Anlagen deckt das Unternehmen bereits rund 40 Prozent des städtischen Fernwärme-Bedarfs aus erneuerbaren Energien. Das sorgt insbesondere für spürbare CO2-Einsparungen im bislang mit Braunkohle betriebenen Heizkraftwerk. Konkret bedeutet das circa 7.300.000 kg weniger CO2-Emissionen bezogen auf die kommenden 25 Jahre.
Die 2.230 Quadratmeter große Anlage erbringt eine solare Leistung von 1.562 kwth und verfügt mit dem angrenzenden Warmwassertank über ein Solarspeichervolumen von 1.000.000 Liter. Mit der direkten Einspeisung in das Chemnitzer Fernwärmenetz erhöht das Design des Solarfeldes die Effizienz der kommunalen Energieversorgung, reduziert die Investitionskosten und nutzt zudem die Niedrigtemperatur-Abwärme aus einem benachbarten Prozess zur Sicherstellung eines frostfreien Betriebs.