Stadtwerke Magdeburg dämmt Wärmespeicheranlage mit ULTIMATE
ISOVER ermöglicht mit seinem Hochleistungsdämmstoff ULTIMATE die optimale Ausführung der nach den Anforderungen des BAfA-Leitfadens gedämmten Wärmespeicheranlage. ULTIMATE überzeugte hierbei mit seinen technischen Eigenschaften und der optimalen Verarbeitung alle Projektbeteiligte.
Die Städtischen Werke Magdeburg GmbH & Co. KG, kurz SWM, betreiben im Stadtgebiet Magdeburg ein weit verzweigtes Fernwärmenetz. Die Erzeugeranlagen, welche in das Fernwärme-Netz einspeisen, sind unter anderem das Müllheizkraftwerk Magdeburg-Rothensee (MHKW) und ein Spitzenheizwerk in unmittelbarer Nähe. Der Betrieb des MHKW erfolgt wärmegeführt und deckt einen Großteil des Fernwärmebedarfes der Stadt Magdeburg ab.
Die Städtischen Werke Magdeburg und das MHKW haben sich gemeinsam für den Bau einer Heißwasserspeicheranlage mit 11 Druckspeichern am Standort Magdeburg-Rothensee entschieden. Der Großwärmespeicher soll die Vermeidungsleistung für den Fremdbezug aus dem vorgelagerten 110 kV Verbundnetz maximieren, den vom MHKW erzeugten Fernwärmeanteils an der Gesamtwärmeerzeugung erhöhen und eine negative Minutenreserveleistung sowie ggfs. eine Sekundärregelleistung bereitstellen. Um eine förderfähige Ausführung des Wärmespeichers zu erhalten, müssen gemäß Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz, kurz KWKG, die mittleren Verluste des Speichers weniger als 15 W/ m² Behälteroberfläche betragen. Hierfür sind je nach Speichertemperatur Dämmschichtdicken am Mantel und Deckel zwischen 300 und 500 mm erforderlich. Häufig werden als Dämmstoffe mineralische Platten oder Lamellenmatten aus Glas- bzw. Steinwolle eingesetzt. Bedingt durch ihre Lieferdicken bis maximal 100 mm benötigt man bei den angesprochenen Dämmschichtdicken drei bis fünf Lagen Dämmstoff. Bei 11 Druckspeichern mit einer Höhe von fast 26 m ein nicht zu unterschätzender Verarbeitungs- und damit verbundener Kostenaufwand.